Die Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben – Drohen Konsequenzen?

Die Eingliederungsvereinbarung (EGV) stellt einen Vertrag zwischen der Agentur für Arbeit und einem Leistungsbe­rechtigten dar. Eine Pflicht, diese zu unterschreiben, besteht daher grundsätzlich nicht. Wird die EGV allerdings als Verwaltungsakt erlassen, ist eine Unterschrift notwendig. Ansonsten können Leistungskürzungen folgen. Von den zuständigen Gerichten ist noch nicht abschließend geklärt, ob damit ein Verstoß gegen das Grundrecht auf Vertragsfreiheit besteht.

Bezieht ein Arbeitsloser ALG II und ist bei der Agentur für Arbeit gemeldet, so ist das Ziel der Behörde, ihm wieder eine Arbeit zu verschaffen. Daher muss eine Eingliederungsvereinbarung aufgesetzt werden. Dies ist Voraussetzung, um vollumfängliche Leistungen von der Arbeitsagentur oder dem zuständigen Jobcenter erhalten zu können.

Muss die Eingliederungsvereinbarung unterschrieben werden?

Muss die Eingliederungsvereinbarung unterschrieben werden?

Dabei handelt es sich um einen Vertrag zwischen dem Leistungsbewilligenden und dem Empfänger. Doch ist jeder Hartz-IV-Empfänger verpflichtet, dieses Dokument zu unterzeichnen? Was passiert, wenn Sie die Einwilligungsvereinbarung nicht unterschreiben?

Diesen Fragen geht der folgende Ratgeber auf den Grund. Außerdem wird erläutert, welche Kritikpunkte es gibt und wie diese begründet sind.

Sinn und Zweck der Eingliederungsvereinbarung

Bevor wir darauf eingehen, welche Konsequenzen drohen, wenn Sie die Einwilligungsvereinbarung nicht unterschreiben, soll erst einmal erklärt werden, wozu diese eigentlich dienen soll. Wie bereits erwähnt, handelt es sich dabei um einen Vertrag zwischen Agentur für Arbeit oder Jobcenter und einem Hartz-IV-Empfänger.

Vertragsinhalte beziehen sich auf die Pflichten beider Vertragspartner. Das bedeutet: Es wird vereinbart, welche Leistungen die Arbeitsagentur gewährt, um den Arbeitsuchenden wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Dies kann in Form von Fort- und Weiterbildungen oder als Hilfe bei der Suche nach einem Arbeitsplatz gestaltet sein.

Auf der anderen Seite werden auch die Pflichten des Leistungsempfängers definiert. Diese umfassen alle Formen der Eigenbemühungen, die vom Arbeitslosen zu erbringen sind, damit dieser einen neuen Arbeitsplatz findet. Ein Beispiel wäre ein festgelegte Mindestanzahl an Bewerbungen, die monatlich zu verschicken sind.

Grundlage für diese Vereinbarung bildet der § 15 des Sozialgesetzbuchs II (SGB II). Die Vereinbarung soll für sechs Monate abgeschlossen werden. Ist in diesem Zeitraum keine Besserung eingetreten, kann sie nach dieser Frist überarbeitet oder gegebenenfalls neu aufgesetzt werden.

Bevor die Vereinbarung zur Eingliederung aufgesetzt wird, muss eine umfassende Potenzialanalyse stattfinden. Im Rahmen dieser sollen persönliche Merkmale und berufliche Fähigkeiten sowie die Eignung für bestimmte Tätigkeiten erkannt werden.

Muss ich eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben?

Wenn Sie die Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben, können Ihnen die Leistungen nicht gekürzt werden.

Wenn Sie die Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben, können Ihnen die Leistungen nicht gekürzt werden.

Immer wieder tritt der Fall ein, dass Arbeitslose die Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben wollen. Die Gründe dafür können vielfältig sein und sollen an dieser Stelle nicht weiter erläutert werden.

Doch welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Arbeitslosen?

Zunächst soll klargestellt werden: Sie müssen die Eingliederungsvereinbarung nicht sofort unterschreiben. Eine Bedenkzeit von zwei bis drei Tagen wird Ihnen eingeräumt. Außerdem besteht die Möglichkeit, die festgesetzten Ziele mitzuverhandeln. Hier können Sie den Vertrag aktiv mitgestalten.

Entscheiden Sie sich dazu, die Eingliederungsvereinbarung nicht zu unterschreiben, ist dies zunächst nicht mit Hartz-4-Sanktionen verbunden. Allerdings hat die Behörde die Möglichkeit, die Sache durch einen einseitigen Erlass zu einem Verwaltungsakt werden zu lassen, womit Sie verpflichtet sind, zu unterschreiben, wenn Sie vollumfängliche Unterstützung erhalten möchten. Tun Sie dies nicht, können Ihnen die Leistungen gekürzt werden.

Ist bei unterschriebener Eingliederungsverweigerung ein Widerspruch möglich?

Haben Sie die Vereinbarung unterschrieben, ohne dass es zu einem Verwaltungsakt kam, so kann gegen diese kein Widerspruch erhoben werden. Sie ist rechtsverbindlich. Ein Ausnahmefall liegt vor, wenn sie erzwungen wurde. Dies müsste entsprechend nachgewiesen werden.

Handelt es sich allerdings um einen Verwaltungsakt, weil Sie die Eingliederungsvereinbarung zunächst nicht unterschreiben wollten, ist ein Widerspruch oder sogar die Klage vor einen Sozialgericht möglich. Ein Anwalt für Sozialrecht kann Ihnen in diesem Fall beratend zur Seite stehen.

Hartz IV-Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben: Kritiker sind dafür

Immer wieder melden sich Kritiker zu Wort, die der Auffassung sind, die Vereinbarung zur Eingliederung sei ein Verstoß gegen die, im Grundgesetz verankerte, Vertragsfreiheit. Entsprechende Klagen wurden durch verschiedene Sozialgerichte abgewiesen.

Übrigens: Solche Vereinbarungen werden auch mit Menschen getroffen, die kein Hartz 4 beziehen. Ausbildungs- oder Arbeitssuchende gehen dieselbe vertraglichen Pflichten gegenüber der Agentur für Arbeit ein.

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26 Gedanken zu „Die Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben – Drohen Konsequenzen?

    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Reiner,

      wenn sich Ihr Sachbearbeiter nicht an die Vereinbarungen der EGV hält, sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, um den Sachverhalt zu klären und die Leistungen zu bekommen, die Ihnen laut Gesetz zustehen.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  1. Frank

    Hallo!

    was ist wenn die EGV vordatiert ist und in der Dauer nicht begrenzt ist (gültig: bis auf weiteres)
    und nicht von meinen Sachbearbeiter angekündigt, ausgehändigt und erklärt wurde,
    sondern lediglich nach einer Infoveranstaltung über das ESF-Programm ausgegeben wurde?

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    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Frank,

      normalerweise soll eine EGV laut § 15 des SGB 2 spätestens alle sechs Monate überprüft und fortgeschrieben werden. Diese sollte zudem gemeinsam zwischen dem Erwerbslosen und dessen Sachbearbeiter ausgearbeitet werden, um die bestmögliche Lösung für beide Seiten darzustellen.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  2. Roxana S.

    Ich befinde mich im moment in Elternzeit, habe aber einen festen job in den ich ab april wieder arbeite. Nun soll ich eine Eingliederung unterschreiben. Wie sieht es in dem fall aus? Diese Vereinbarung ist doch sinnlos da ich arbeit habe, und bis april bei meiner Tochter bleiben möchte.

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    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Roxana,

      wenn Sie ein bestehendes Arbeitsverhältnis haben, ist normalerweise keine EGV vonnöten. Wenden Sie sich direkt an Ihren Sachbearbeiter, um das Problem zu klären.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  3. Steffen

    In meinem EGV sind die Leistungskürzungen höher als in den ALG II – Bestimmungen.
    z.B. wen man einmal einen Termin vergisst würde laut ALG II eine Minderung um 10 % erfolgen in dem EGV steht drei Monate 30 %
    muß ich das unterschreiben und ist das rechtens ?

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    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Steffen,

      laut § 31 a des Zweiten Sozialgesetzbuchs ist bei der ersten Pflichtverletzung eine Leistungskürzung in Höhe von 30 % des Regelbedarfs vorgesehen.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  4. Sahra

    Hallo ich habe einen minijob jetzt soll ich eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben die stelle hab ich mir selber gesucht.

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  5. Umer

    Hallo,

    ich war mit einem Beistand (meinem Bruder) beim Jobcenter, um mich dort anzumelden. Mir wurde eine EGV vorgelegt, worauf ich auf die Punkte mit 30 Bewerbungen pro Monat und auf die (unnötigen) Bewerbermaßnahmen einging, an die ich ohnehin schon mehrmals teilgenommen hatte.

    Der SB hat kurz und knapp gesagt, dass es keinen Verhandlungsraum gebe. Ich habe nun erstmal die EGV nicht unterschrieben und mit genommen.

    Was kann ich hier tun?

    Freundliche Grüße

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    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Umer,

      eine Eingliederungsvereinbarung sollte von beiden Seiten verhandelt werden. Lässt das Jobcenter nicht mit sich reden, können Sie einen Anwalt kontaktieren und diesen um Rat bitten.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  6. Torsten

    Ich lebe mit meiner Frau in einer Bedarfsgemeinschaft. Sie bezieht Hartz4 und ich habe seit 2 Wochen eine Vollzeitstelle. Nun soll ich eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, was ich nicht einsehe. Mein Job ist erstmal auf 6 Monate befristet, eine Verlängerung steht aber nichts im Wege. Die EGV ist gültig vom 28.07.17 bis auf weiteres und beinhaltet als Ziel die Versicherungspflichtige Beschäftigung in der Firma, was ja schon eingetreten ist. Muss ich diese Unterschreiben?
    Ich habe dort mal per Mail nachgefragt, die war die Antwort: “Gemäß § 15 Sozialgesetzbuch II soll mit jeder leistungsberechtigten Person eine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen werden. Dieses betrifft auch Personen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen.
    Aus diesem Grund habe ich Ihnen eine Ausfertigung zugesandt.”

    Vielen Dank für Ihre Antwort

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    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Torsten,

      erhalten Sie aufstockende Leistungen, müssen Sie die Eingliederungsvereinbarung unterschreiben.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  7. Manuela

    Hallo,

    ich habe nun auch die Eingliederungsvereinbarung vorliegen, worüber ich von der Sachbearbeiterin nicht ein mal informiert wurde, es gab eine ganz andere Absprache. Bei mir ist der Fall, dass ich durch schwere Krankheit nicht arbeiten kann und die Behandlung langfristig ist. Was soll ich mit so einer Vereinbarung, das hat für mich nur negative Seiten und ist ein totales unter Druck setzen.

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    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Manuela,

      suchen Sie am besten erneut das Gespräch mit Ihrer Sachbearbeiterin und sprechen Sie sie darauf an, dass Sie zuvor eine andere Vereinbarung beschlossen hatten. Im Zweifelsfall hilft nur der Weg zum Anwalt.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  8. Markus B.

    NIEMAND kann dazu Gezwungen werden einen Öffendlich rechtlichen Vertrag den diese Eingliederungsvereionbarung darstellt zu Unterschreuben NIEMALS NICHT! da es in Deutschem GrundGesetz Vertragsfreiheit GILT !, in der Vergangenheit war das mal so das Sanktioniert wurde wenn man diese Verträge nicht Unterschreibt aber das wurde durch die Novelle im April 2011 Abgeschafft, da sich Mehrere Gerichte darunter auch das BundesVerfassungsGericht am Kopf gefasst hatten und diese als UNZULÄSSIG und VERFASSUNGSWIEDRIG hielten.

    Die hier geschriebene prüfungszeiot des Vertrages=EGV beträgt keine 3_4 Tage sondern 10 Bis 14 Tage , die Inhalte der EGV=Verträge können auch Ohne EGVs Formlos Beantragt werden (Z.B. Bewerbungskostenerstattung/Fahrtkostenerstattung) .

    GANZ WICHTIG, Niemals Allein zum JobCenter (Immer mit Beistand fas steht dem Deliquenten nach dem 10 SGB zu! ) sollte der ELO dazu Bedrängt werden mit der Drohung die Leistungen zu kürzen oder Einzustellen dann ist das §240StGB EIN STRAFTATSBESTAND der NÖTIGUNG!,
    Zu Erwähnen , der Sozial Richter wird bei Klage Antworten, ” Warum Unterschreiben SIE etwas womit Sie nicht Einverstanden sind” und gegen einen EGV per Verwaltungsakt kann man Vorgehen !.

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    1. Olav

      Hallo,

      ich bin zur Zeit auch einer Sanktion ausgesetzt und es wird sich immer auf den §31 ff SGB II bezogen.
      Ich habe zwar die Eingliederungsvereinbarung unterzeichnet, aber nur mit dem Zusatz, sofern mir meine ,vom Bonner Grundgesetz gegebenen Grundrechte nicht eingeschränkt werden.
      Ich habe nun Rechtsschutz beantragt beim Sozialgericht.
      Ich bin gespannt was daraus wird, zudem habe ich beantragt vom Jobcenter eine schriftliche Einlassung zu bekommen , in dem dieses seine Rechtsauffassung kund tut , ob das Grundgesetz somit die Grundrechte vor dem SGB gilt oder das Jobcenter nur nach dem SGB geht .

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  9. Angelika

    Angelika, 24.10.2017 um 10:39 Hallo, ich bin seit meinem Herzinfarkt nicht mehr Vermittelbar und trotzdem ist heute Post vom Job-Center da. Natürlich eine Eingliederungsvereinbarung. Übrigens ich bin 59Jahre.

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  10. Horst

    Guten Tag, die Frage die sich mir stellt muss man eine EGV unterschreiben bzw. wie ein Hund jedesmal dort zum Termin erscheinen und auf Blödsinnige Frage antworten? Vermitteln konnten Sie sowieso bis jetzt keinen stattdessen wird in schwachsinnige Maßnahmen Investiert und das Geld aus dem Fenster geworfen ob man nicht fähig genug wäre eine ordentlich Bewerbung zu Schreiben …dieses ist schon mehr als Lächerlich Langsam und selber wissen sie es genau “Privat gesehn” das es für manche keine Chance gibt! Was mir übrigens von einen Mitarbeiter selbst gesagt wurden ist…Kann man Sich deren Maßnahmen entziehen?

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Horst,

      grundsätzlich ist das Jobcenter dazu verpflichtet, Ihnen Leistungen zur Verfügung zustellen. Dementsprechend sollten Sie allerdings auch an den Maßnahmen teilnehmen, um diese Leistungen zu erhalten und keine Sanktionen zu bekommen.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  11. markus

    Hallo

    Ich bin Krankheitsbedingt ins Hartz 4 gerutscht. Hatte einen doppelten Bandscheibenvorfall und wurde kürzlich operiert. Derzeit bin ich noch in Behandlung und kann noch nicht arbeiten gehen. Da aber jetzt schon 6 Monate rum sind, will das Jobcenter nun einen Amtsarzt einschalten und ich soll einen Eingliederungsvertrag unterschreiben.

    Derzeit bin ich noch in Behandlung und habe auch Krankengymnastik und werde am Arm und an den Bandscheiben noch mal nach untersucht, da es dort noch kleinere Probleme gibt und mein Arm auch noch nicht belastbar ist. Meine Ärzte sagen, das ich nicht arbeiten gehen kann und bekomme auch weiterhin jeden Monat für den ganzen Monat eine Krankmeldung ausgestellt.

    Muss ich das Unterschreiben das ich damit einverstanden bin das ich zu einem Amtsarzt vom Jobcenter hin gehen soll?
    Muss ich eine Eingliederungsvertrag unterschreiben worin steht, das ich Bewerbungen, Vorstellungsgespräche oder sogar Stundenweise arbeiten gehen soll, obwohl ich Krank geschrieben bin?

    Lg, Markus

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Markus,

      grundsätzlich müssen Sie eine Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben. Das Jobcenter darf Ihnen in diesem Fall keine Sanktion verhängen. Sie haben allerdings die Möglichkeit, mit dem Jobcenter über die Eingliederungsvereinbarung zu verhandeln. Es handelt sich dabei nämlich um einen Vertrag, der von beiden Seiten eingehalten werden muss. Sofern Sie krankgeschrieben sind, müssen Sie weder Termine beim Jobcenter wahrnehmen, noch zu Vorstellungsgesprächen gehen oder stundenweise arbeiten. Dazu genügt dem Jobcenter meistens die Vorlage der AU.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  12. Hallo

    Hallo, ich hatte im februar zusammen mit meiner sachbearbeiterin einen eingliederungsvertrag aufgesetzt, jedoch hatte ich ihn nicht unterschrieben und bis heute noch nicht abgegeben. Die eingliederungsvereinbarung legte fest, das ich 6bewerbungen pro monat zu schreiben habe, jedoch habe ich keine verschickt. ich habe jetzt einen termin bei meiner beraterin bekommen. was für konsequenzen erwarten mich jetzt?

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo,

      sofern Sie die Eingliederungsvereinbarung noch nicht unterschrieben haben, ist diese auch noch nicht gültig. Wenn sie allerdings per Verwaltungsakt erlassen wird, müssen Sie diese unterschreiben. In diesem Fall würden Sanktionen drohen, wenn Sie den Vertrag nicht unterschreiben.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  13. Simon

    Hallo,

    ich habe eine Eingliederungsvereinbarung bekommen, bekomme aber kein Harz4 oder Arbeitslosengeld und bin auch nicht wirklich arbeitslos. Ich bin Schüler und wollte vor der Ausbildung ein Jahr frei machen, was denen wohl nicht gefällt. Ich habe bei denen nichts Beantragt oder so.
    Meine Frage: Was kann passieren wenn ich die Vereinbarung NICHT unterschreibe?
    Ich habe Nächste Woche Freitag einen Termin mit Vater oder Mutter, würde mich also über eine Schnelle Antwort freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Simon

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Simon,

      grundsätzlich müssen Sie die Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben, wenn Sie keine Leistungen vom Jobcenter erhalten. Auch zu dem Termin müssen Sie nicht erscheinen, wenn Sie sich nicht als arbeitssuchend oder arbeitslos gemeldet haben.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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