Umzug für Hartz-4-Empfänger – Diese Kosten werden erstattet

Ein Dach über dem Kopf gehört zu einem menschenwürdigen Leben dazu. Aus diesem Grund erhalten Menschen, die Arbeitslosengeld (ALG) 2 - kurz auch Hartz 4 genannt - beziehen, nicht nur finanzielle Hilfe, um Nahrung oder Kleidung zu bezahlen.

Bei Vorliegen bestimmter Gründe übernimmt die Arge die Kosten für den Umzug

Bei Vorliegen bestimmter Gründe übernimmt das Jobcenter die Kosten für den Umzug.

Zusätzlich werden auch die Kosten für Miete, Heizung und Nebenkosten übernommen, wenn diese als angemessen bewertet werden. Wie sieht es jedoch aus, wenn ein Hartz-4-Empfänger umziehen möchte? Ist das überhaupt erlaubt?

Im folgenden Ratgeber erklären wir, welche Kosten für einen Umzug vom Jobcenter in welchen Fällen übernommen werden. Des Weiteren geben wir allgemeine Tipps rund um den Wohnungswechsel. Außerdem finden Sie eine Checkliste für den Umzug von Hartz-4-Empfängern, der Sie alle wichtigen Punkte auf einen Blick entnehmen können.

Recht auf Wohnungs- und Wohnortwechsel

Das Jobcenter übernimmt in der Regel die Kosten für einen Umzug, der in Eigenregie durchgeführt wird.

Das Jobcenter übernimmt in der Regel die Kosten für einen Umzug, der in Eigenregie durchgeführt wird.

Bei vielen Menschen hält sich das Gerücht, dass ALG-II-Bezieher nur mit Zustimmung des Jobcenters einen Umzug durchführen dürfen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine falsche Aussage. Auch ALG-II-Empfänger haben ein Recht auf Wohnungs- und Wohnortwechsel, sei es in ein anderes Viertel, eine weiter entfernte Stadt oder ein anderes Bundesland.

Sollte jedoch ein Umzug ohne vorherige Genehmigung des Jobcenters und ohne triftigen Grund stattfinden, hat der Hilfebedürftige keinen Anspruch auf Kostenübernahme. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich vor der Unterschrift eines Mietvertrages eine Zustimmung einzuholen. Mit dieser können Sie die Übernahme der Mietkaution sowie der Umzugskosten beantragen.

Tipp: Beantragen Sie vor dem Wohnungswechsel beim Jobcenter auch die Übernahme der Kautionkosten. Dieser Betrag wird in der Regel als Darlehen gewährt.

Wann wird ein Umzug vom Jobcenter genehmigt?

Wenn Sie als Hartz-IV-Empfänger umziehen möchten, müssen wichtige Gründe vorliegen, damit das Jobcenter zustimmt und die anfallenden Kosten übernimmt. Laut SGB II gehören zu diesen Gründen für einen Umzug:

  • Arbeitsaufnahme in einer anderen Stadt.
  • Schimmelbefall in der Wohnung (bei Untätigkeit des Vermieters trotz Anmahnung, diese Schäden zu beheben).
  • Gesundheitliche Einschränkungen, wenn etwa das Treppensteigen nicht mehr möglich ist.
  • Wenn der Wohnraum auf Grund von Familienzuwachs nicht mehr ausreicht.
  • Veränderung der Lebensverhältnisse (Heirat, Trennung oder Scheidung).
  • Kündigung durch den Vermieter (allerdings nur, wenn diese nicht vom Mieter verschuldet wurde).

Außerdem kann es vorkommen, dass das Jobcenter Sie zu einem Umzug auffordert. Dies ist der Fall, wenn die Kosten für Miete und Heizung zu hoch ausfallen - also als nicht angemessen bewertet werden - oder die Wohnung zu groß ist. In einem solchen Fall müssen Sie sich um eine neue Bleibe bemühen, die den Anforderungen entspricht.

Allerdings müssen Sie nicht sofort umziehen und fürchten, wohnungslos zu werden. In der Regel übernimmt das Jobcenter bis zu Ihrem Umzug - maximal jedoch sechs Monate lang - die zu hohen Kosten für die Wohnung. Können Sie nachweisen, dass Sie sich ausreichend bemüht und auf Grund der angespannten Wohnungssituation keine passende Bleibe gefunden haben, kann diese Frist auch in Einzelfällen verlängert werden.

Es gibt auch Fälle, in denen das Jobcenter einem Umzug nicht zustimmt. Dies ist unter anderem der Fall, wenn die neue Wohnung teurer ist als die vorherige. Hartz-4-Empfänger unter 25 Jahren dürfen nur in Einzelfällen aus dem elterlichen Heim in eine eigene Wohnung umziehen - zum Beispiel, wenn dies auf Grund einer Arbeitsaufnahme nötig wird. Liegt keine Zusage vom Jobcenter vor, so werden die für den Umzug anfallenden Kosten nicht übernommen.

Gebühren für den Umzug: Welche Kosten werden übernommen?

Wenn Hartz-4-Empfänger umziehen, können Sie in den meisten Fällen finanzielle Hilfe beantragen.

Wenn Hartz-4-Empfänger umziehen, können Sie in den meisten Fällen finanzielle Hilfe beantragen.

Sobald eine Genehmigung erteilt wurde, übernimmt das Jobcenter die anfallenden Kosten für den Umzug in Eigenregie. Empfänger von ALG 2 sind dazu verpflichtet, den Umzug selbst zu organisieren und den Transport der Möbel eigenständig durchzuführen. Die Kosten für Umzugsunternehmen werden deshalb generell nicht übernommen.

Nur bei schwerwiegenden und nachweisbaren Gesundheitsproblemen können Sie ein Umzugsunternehmen beauftragen und sich die Kosten dafür erstatten lassen. Jedoch verlangt das Jobcenter Kostenvoranschläge von mindestens drei Umzugsunternehmen. Dies gilt auch, wenn eine Person in Eigenregie umzieht und einen Transporter für das Bewegen der Möbel anmieten muss. Zudem kann eine einmalige Helferpauschale in Höhe von 20 Euro pro Person beantragt werden.

Ist im bisherigen Mietvertrag festgelegt, dass Schönheitsreparaturen bzw. eine Renovierung bei dem Auszug erfolgen sollen, so übernimmt das Jobcenter auch diese Kosten

Gibt es Sonderurlaub für einen Umzug?

Viele Erwerbstätige, die aufstockend Hartz-IV-Leistungen beziehen, fragen sich, ob sie Sonderurlaub bei einem Umzug beantragen können. Da Umzüge in der Regel als Privatsache gelten, besteht ein solches allgemeines Recht jedoch nicht. Allerdings kann ein Anspruch bestehen, wenn dies im Arbeitsvertrag, den Tarif- oder Betriebsvereinbarungen festgelegt ist.

Umzug - Eine Checkliste für Hartz-4-Empfänger

Wenn Sie ALG II beziehen, ist vor einem Umzug einiges zu beachten. Nur wenn Sie gewisse Bedingungen erfüllen und sich rechtzeitig um eine Zustimmung durch das Jobcenter bemühen, werden die anfallenden Kosten - jedoch nicht für ein Umzugsunternehmen - übernommen. Denken Sie außerdem daran, dass Sie sich nach einem Umzug unverzüglich ummelden und die Adressänderung den Behörden mitteilen müssen.

Im Folgenden finden Sie eine Checkliste zum Thema „Umzug für Hartz-4-Empfänger“:

Umzug: Checkliste für Hartz-4-Empfänger
Es liegt ein triftiger Grund für den Umzug vor.
Die Kosten für die neue Wohnung sind nicht höher als für die alte.
Das Jobcenter hat die Zustimmung erteilt.
Sie haben Anträge auf die Erstattung der anfallenden Kosten gestellt.
Sie haben sich in Eigenregie um Hilfe bemüht.
Sie haben, wenn nötig, drei Kostenvoranschläge für einen Umzugswagen eingeholt.
Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen den Umzug nicht selbstständig durchführen können: Sie haben sich einen Kostenvoranschlag von drei Umzugsunternehmen geben lassen.

Laden Sie die Checkliste hier kostenlos herunter!

Checkliste Umzug (.doc)

Checkliste Umzug (.pdf)

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30 Gedanken zu „Umzug für Hartz-4-Empfänger – Diese Kosten werden erstattet

  1. Franz N.

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem
    mein Mann ist Schwerbehindert zu 100% und hat folgende Merkmale
    G, AG, B, H in der Pflegestufe3 eingestuft ich habe beim Jobcenter
    um ein Umzug gebeten da wir in einer nicht Barirrenfreie Wohnung gewohnt haben nun haben wir von der Stadt eine Barirrenfreie Wohnung bekommen wir haben von Jobcenter keine Zustimmung erhalten.
    Da ich aber 3 Kostenvoranschläge von Umzugsunternehmen per Einschreibe mit Rückantwort Geschickt habe,
    leider habe ich keine Antwort bekommen nun sind wir mit den Günstigsten Umzugsunternehmen Umgezogen das Geld dafür hat uns
    ein Bekannter geliehen.
    was oder muss ich machen um diese kosten den noch von Jobcenter zu bekommen.

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    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Franz,

      ohne Zustimmung des Jobcenters umzuziehen, kann bei der Übernahme der Kosten problematisch werden. Sie sollten sich mit Ihrem Sachbearbeiter treffen, um den Sachverhalt zu klären. Sollte das nicht helfen, könnte es sinnvoll sein, einen Anwalt einzuschalten, der Ihre Forderung durchsetzt.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  2. Stefanie k.

    Hallo
    Das Jobcenter hat mein Antrag auf Umzug abgelent . Ob wohl ein grund vorliegt. ich habe 2 kinder und bin schwanger mit dem 3. kind und wollte aus dem grund in eine größere wohnung ziehen da die jetzige zu klein für 4 personen ist. Auserdem habe ich noch 1 großen sohn der bei seinem vater lebt. der aber am we immer zu mir kommt. und das wehre in der jetzigen wohnung nicht mehr möglich wenn da schon 4 personen wohnen . meine jetzige ist 58 qm groß und die neue wehre 15 qm größer. Was kann ich noch tun das ich die neue wohnung doch noch bekomme.

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Stefanie,

      Sie sollten sich mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt für Sozialrecht wenden. Dieser kann Ihre Bitte beim Jobcenter vertreten.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  3. Svenja

    Folgendes problem: der Freund meiner Vermieterin hat sich bereits mehrfach durch Türe aufbrechen Zutritt zu meiner Wohnung verschafft, ohne einen wichtigen Grund hierfür gehabt zu haben. Meine Wohnungstür entspricht einer normalen zimmertüre, ist jedoch bereits stark lediert. Ich kann nicht mehr ruhig schlafen. Außerdem sind die Fenster undicht, die gegensprechanlage der Klingel defekt, keine anschlussmöglichkeit für eine Waschmaschine gegeben und die Wohnung ist klein, ohne Keller oder abstellfläche. Ich bin damals aus Not schnell eine Wohnung zu brauchen hier eingezogen, hatte jedoch bis vor kurzem auch die Möglichkeit bei meinen besten Freunden nebenan zu waschen. Ich möchte sowohl aus psychischen Gründen, als auch wegen der restlichen umstände aus der wohnung dringend raus! Das amt ist jedoch der Meinung, dass all dies keine Gründe sind um umzuziehen, mir wird also kein Umzug gestattet. Eine größere Wohnung wäre außerdem teurer. Was passiert wenn ich ohne Einverständnis umziehe? Die umzugskosten werden nicht übernommen, diese würden meine Eltern für mich übernehmen. Aber kann das Amt die Zahlung der höheren Miete verweigern, wenn diese unter dem maximalen Betrag der erstattungerstattungsgrenze liegt? Wenn Ja, was kann ich tun damit ein solcher Umzug doch bewilligt wird?

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Svenja,

      grundsätzlich haben Sie das Recht darauf, umzuziehen, wenn die Kosten für die Miete innerhalb eines gewissen Rahmens liegen, der auch vom Mietspiegel an Ihrem Wohnort abhängig ist. Ziehen Sie allerdings ohne das Einverständnis des Jobcenters um, kann dieses Ihnen die Zahlung der Miete – bzw. die Zahlung der Differenzkosten zur jetzigen Miete – verweigern. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Sozialrecht, um das Problem zu klären.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  4. Antje K.

    Meine Tochter und ich mussten vor 3 Jahren umziehen. Damals war die Miete angemessen. Die Maklercourtage wurde mir damals , nach einem Jahr Rechtsstreit ( psychische Erkrankung Tochter )als zinsloses Darlehen übernommen. Jetzt ist die Miete fast 100 Euro zu teuer.Ich soll umziehen. Habe ich jetzt 860 Euro Maklercourtage umsonst abbezahlt?

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Antje,

      Sie sollten dem Jobcenter Ihr Problem offen darlegen. Bevor Sie umziehen, können Sie ebenfalls versuchen, dem Jobcenter anzubieten, einen Teil der Mietkosten selbst aus Ihrem Regelsatz zu begleichen. Dazu können Sie sich auch an einen Anwalt für Sozialrecht wenden.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  5. Vivien W.

    Hallo, unzwar wohne ich derzeit in einer 3 Zimmer Wohnung mit 59 qm mit meinem Kind. Ich erwarte nun mein zweites Kind. Darf ich in eine 4 Raum Wohnung ziehen? Ja oder ? Natürlich wenn die qm und die Miete angemessen sind so wie vorgegeben. Lg

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Vivien,

      so lange Miete und Wohnungsgröße noch in den vorgegebenen Mietgrenzen liegen, haben Sie immer das Recht, umzuziehen. Vergewissern Sie sich allerdings vor Unterschreiben des Mietvertrages, ob die Kosten tatsächlich vom Jobcenter übernommen werden.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  6. Rebecca F.

    Hallo

    Wir werden am 30.05 in eine sozialwohnung eingewiesen. Bekommen 90€ vom jobcenter für den Umzug. Alleine der Transporter kostet schon 83€ da wir ihn Montag und Dienstag haben den mein Mann und ich müssen den Umzug alleine machen. Ist das angemessen? Ich muss ja das Auto wieder tanken und brauche ein noch umzugskartons usw.

    Muss ich gegen den Bescheid wiederspruch einlegen? Und wenn ja wie.

    LG Rebecca

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Rebecca,

      für einen Umzug zahlt das Jobcenter eine Pauschale, die als angemessen gilt, um den Umzug in Eigenregie durchzuführen.Kommt Ihnen diese zu gering vor, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Sachbearbeiter suchen. Für einen Widerspruch finden Sie hier https://www.hartz4hilfthartz4.de/widerspruch/ alle relevanten Informationen.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

      Antworten
  7. Valeria

    Hallo ,

    Da ich mich von meinem Mann trenne hab ich bereits vor gut 2 Monaten mit dem Jobcenter alles geregelt . Sprich: Passende Wohnung und Kaution bewilligen lassen, Antrag auf Erstausstattung gestellt sowie auch einen Antrag darauf das der Umzug vom Jobcentereigenem (ist hier vor Ort so) durchgeführt wird da ich aus gesundheitlichen Gründen dazu nicht in der Lage bin und darüber auch ein Attest meiner Ärztin habe(was dem Jobcenter bereits vorliegt) Nun habe ich ein Schreiben bekommen was zur *Mitwirkung* auffordert (Mein Umzugstermin ist der 1.6. !!) wonach ich 1. Eine Auflistung aller Möbel die ich aus der bisherigen Wohnung mitnehme und 2. Eine schriftliche Begründung wieso mein *NOCH*-Mann , meine Kinder und auch Bekannte(habe durch die Erkrankung keine mehr in der näheren Umgebung) für mich den Umzug nicht durchführen. Dies ist nun schon die 2. Aufforderung zur Mitwirkung, in der ersten wurde ich aufgefordert einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen, wofür ich ende Julie einen Termin bei der Rentenkasse habe. Wieso das nicht alles auf einmal angefordert wurde ist mir Rätselhaft! Meine Frage ist nun aber: Ist es zulässig das das Jobcenter diese Begründung von mir verlangt obwohl ein Attest etc vorliegt? Zudem hatte ich auch persönlich schon dem Sachbearbeiter auf dessen Nachfrage gesagt das mein Noch-Mann und die Kids mir jegliche Unterstützung versagen… Ich weiss gerad nicht mehr weiter, da ja am nächsten Mittwoch ja auch *eigentlich* bereits der Umzug sein soll…
    LG

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Valeria,

      wenn Ihr Mann und Ihre Kinder Ihre Unterstützung nicht anbieten wollen, sollten sie das genau so in der Begründung auch formulieren. Eine Liste der Wohngegenstände ist hilfreich, damit das Jobcenter errechnen kann, welche Möbel Ihnen im Hinblick auf eine Erstausstattung zustehen. Diesen Forderungen zur Mitwirkung sollten Sie in der Regel nachkommen, um Schwierigkeiten bei Umzug und Erstattung der Kosten zu vermeiden.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  8. Uzun

    Ursprünglich wollte ich eine Weiterbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen an meinem jetzigen Wohnort beginnen.
    Meine Frage ist, darf ich die gleiche Ausbildung auch in einer entfernten Stadt…ca. 200 km entfernt machen ?
    Denn dort wohnt meine Tochter seit meiner Scheidung mit meiner Ex Frau. Möchte gern in die Nähe meines Kindes.
    Müsste somit natürlich auch umziehen. Aber wird es vom Job Center akzeptiert ? Ausbildung woanders und Umzug ?

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Uzun,

      dies ist meistens vom Einzelfall abhängig und kann vom Jobcenter genehmigt werden. Wenden Sie sich diesbezüglich am besten an Ihren Sachbearbeiter und geben Sie die Gründe für Ihrem Wohnortwechsel an.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  9. Celine S.

    Hallo
    Ich bin unter 25 aber wohne schon seit längerem in einer wohnung die vom jobcenter bezahlt wird und beziehe auch ALG 2 . Nun möchte ich in 3, 5Monaten in eine weiter entfernte Stadt ,mit anderem jobcenter ziehen . Nächstes jahr könnte ich dort eine schulische Ausbildung machen , aber Anmeldung dazu ist erst nächstes Jahr. Nun hab ich leider keine Ahnung wie ich vorgehen soll. Wäre super wenn mir jemand erklären könnte was ich schritt für schritt machen muss .

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Celine,

      wenden Sie sich zunächst an das zuständige Jobcenter und besprechen Sie dort alles mit dem Sachbearbeiter. Dieser kann Ihnen dann auch die nächsten Schritten erklären.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  10. Karin

    Hallo,

    ich habe einen Antrag auf Übernahme der Umzugskosten, mit drei Kostenvoranschlägen und einem ärztlichen Attest, gestellt. Der Umzug wird vom Jobcenter verlangt.
    Nun wurde mir zwar mitgeteilt, dass die reinen Umzugskosten übernommen werden, aber Demontage für den Umzug, und Montage von Möbeln ( Bett, Kleiderschrank, Wohnzimmerschrank) nach dem Umzug werden nicht übernommen. Dieses soll ich in Eigenleistung erbringen oder mein erwachsener Sohn mit mir zusammen. Müsste das Amt nicht auch diese Kosten übernehmen?

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Karin,

      wenn Sie gesundheitlich nachweislich nicht in der Lage sind, die Möbel auf- und abzubauen, haben Sie in der Regel einen Anspruch auf Montage und Demontage Ihrer Möbel. In diesem Fall sollten Sie einen Widerspruch einlegen und Gründe abführen.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

      Antworten
  11. Andrea

    Ich bin Aufstocker, arbeite aus gesundheitlichen Gründen nur 20 bis 30 Stunden pro Woche. Ich möchte gerne umziehen, weil es in meinem Wohnumfeld zunehmend lauter wird. Nachbarn sind rücksichtslos laut, auch nachts. Ich ertrag das nicht mehr hier und merke, wie ich psychisch immer mehr kränkel. Nun könnte ich in ein Haus ziehen, wo ich alle Nachbarn kenne und weiß, dass es dort ruhig ist. Zur Zeit zahle ich 220,00 kalt plus 75,00 Nebenkosten, also 295 warm. Die neue Wohnung würde ca. 380,00 warm kosten. Meine Ärztin hat mir ein Attest ausgestellt, da ich zu Depressionen neige und Ruhe brauche. Ich würde so gerne umziehen, trage auch die Kosten für Umzug und Renovierung selbst. Was glaubt Ihr, wie hoch meine Chance ist, in ein besseres Umfeld zu ziehen? Ich werd hier echt krank.

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Andrea,

      ob die Kosten angemessen sind, entscheidet das zuständige Jobcenter. Umziehen können Sie jederzeit auf eigene Kosten, dies kann Ihnen das Jobcenter nicht verweigern. Grundsätzlich sollten Sie allerdings vorher klären, ob die Miete übernommen wird und in welchem Umfang.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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  12. Stefanie

    Meine Schwester wird nach 9 Monaten Arbeit zum Jahresende wieder arbeitslos. Da sie kein Jahr gearbeitet hat, muss sie dann wieder ALG II Leistungen beantragen.
    Ich werde zum 01.02.2017 von München nach Passau ziehen und meine Schwester will dann mitkommen und mit mir in eine WG ziehen. Die Umzugskosten sind irrelevant, da diese von mir getragen werden.
    Ist so ein Umzug ohne weiteres möglich? Kann sie beim Jobcenter in München Bescheid sagen und sich in Passau wieder beim Jobcenter melden?

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Stefanie,

      ein Umzug in eine andere Stadt ist völlig legitim. Ihre Schwester sollte sich das Einverständnis beim zuständigen Jobcenter in jedem Fall holen und auch dem neuen Jobcenter Bescheid geben.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

      Antworten
  13. Rene H.

    Moin, ich musste umziehen um nicht obdachlos zu werden. Ich war 5 Monate in Afrika und während dieser Zeit hat der ” Freund ” der auf meine Post aufpassen sollte , die Post nicht ordentlich weitergeleitet und sich in meiner Wohnung eingenistet. Daraufhin musste ich meine Wohnung räumen und umziehen . Ich habe mir daraufhin kurzfristig ein abbruchreifes Haus ca. 420 km entfernt gekauft und konnte den Umzug nicht beantragen, weil alles sehr kurzfristig war. Gibt es irgendwelche Ausnahmeregelungen, mit denen man das rückwärtig machen kann ? die Transportkosten belaufen sich auf ca. 2000 € und meine Genossenschaftsanteile in Höhe von 2480 € wollen die auch nicht auszahlen, weil sie ja noch renovieren müssen. Nun befinde ich mich in finanzieller Not, weil mein Haus tatsächlich nur ein halbes Dach über dem Kopf ist. Offenes Dach, keine Heizung, kein Warmwasser, defekte Abflussleitungen und Stromanlage.
    danke für Eure Hilfe
    Gruss Rene

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Rene,

      da es sich dabei um einen besonderen Fall handelt, sollten Sie sich an das zuständige Jobcenter wenden. Wenn dieses gar nicht zahlen will, kann Ihnen ein Anwalt für Sozialrecht weiterhelfen.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

      Antworten
  14. Nadine H.

    Hallo ich sollte eine Mietsbescheinigung rein reichen das habe ich getan bis heute keine Antwort bekommen. Da ich keine kaution brauche die Wohnung einzugsfertig ist und ich helfer und einen Transporter hätte die miete alles gleich bleibt nur etwas größer die wohnung.Dürfte ich doch um ziehen auch wen ich keine notwendigkeit habe? Müste zum 01.12 den Mietvertrag unterschreiben Mfg Nadine

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Nadine,

      grundsätzlich sollten Sie die Genehmigung vom Jobcenter abwarten. Haken Sie am besten bei Ihrem zuständigen Sachbearbeiter nach wie der Stand der Dinge ist und wann Sie Bescheid bekommen.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

      Antworten
  15. Manja

    Hallo, ich brauche Rat.

    Ich habe einen Antrag auf Hartz4 gestellt und bisher noch keinen Bescheid.
    Wohne noch mit meinem Ex Partner in der gemeinsamen Wohnung (dem Jobcenter liegt von beiden Seiten eine Erklärung vor, dass wir getrennt sind und ich habe auch eine Kostenaufteilung mit abgegen).
    Nun ist die Situation so, das mein Ex Freund die Trennung nicht akzeptiert und mich geschlagen und versucht hat zu vergewaltigen. Ich konnte aber die Polizei rufen, und die haben mich aus der Wohnung rausgeholt.
    Bin jetzt erstmal bei Freunden (was aber nicht auf Dauer geht) und habe von einem anderen Freund (allerdings 250km entfernt) das Angebot bei ihm vorläufig unterzukommen und von da aus eine Wohnung zu suchen (hatte auch voher im Bezug von ALG1 schon angegeben das ich in dem Raum nach Arbeit suche und auch gern dahin möchte..ist auch beim Jobcenter bekannt).
    Jetzt zu meiner Frage….Welches Amt muss ich informieren, da ich ja noch keine Leistungen beziehe. Welche Hilfen stehen mir ggf. zu?

    Danke!!

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Manja,

      bei einem Umzug müssen Sie sowohl die Genehmigung der Behörde an Ihrem Heimatort als auch die der Behörde an Ihrem neuen Wohnort einholen. Wenn Sie Aussicht auf einen Job haben, gewährt das Jobcenter u. U. die Umzugskosten. Ggf. haben Sie auch einen Anspruch auf eine Erstausstattung. Diesbezüglich sollten Sie sich allerdings an Ihren zuständigen Sachbearbeiter wenden, ihm Ihren Fall schildern und klären, was Ihnen neben dem Regelsatz und angemessenen Kosten für die Unterkunft zusteht.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

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