Widerspruch beim Jobcenter gegen den Hartz-4-Bescheid einlegen

Seit 2005 existiert nunmehr das Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV. Durch die damalige Reform sollte das Verfahren vereinfacht und der Aufwand für Antragsteller und Jobcenter reduziert werden. Die Realität sieht oft anders aus:

Die Einrichtungen stehen unter großem Zeitdruck. Dabei können Fehler entstehen. Erhält ein Hilfebedürftiger einen fehlerhaften Bescheid, so hat dieser die Möglichkeit, einen Widerspruch beim Jobcenter einzulegen.

Spezifische Artikel zum Thema „Widerspruch“:

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Wie genau muss so ein Widerspruch gegen den Hartz-4-Bescheid aussehen? In unserem Ratgeber liefern wir ein Muster, welches als Orientierung dient und von Ihnen kostenlos heruntergeladen werden kann. Weiterhin erfahren Sie, wann ein Widerspruch gegen das Arbeitslosengeld 2 (ALG 2) möglich ist und was Sie tun können, wenn dieser zurückgewiesen wird.

Wann lohnt ein Widerspruch wegen Hartz 4 beim Jobcenter?

Überall dort, wo Menschen arbeiten, können ihnen Fehler unter­laufen. Das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit bildet da keine Ausnahme. Nur hier können Fehl­einschätzungen besonders schwer ins Gewicht fallen: Schließlich geht es für Arbeitslose um die Existenzsicherung.

Diese steht jedem Bürger laut Sozialgesetzbuch II (SGB II) zu. Daher sollten entsprechende Anträge schnell und richtig bearbeitet werden. Als häufige Fehlerquelle hat sich die falsche Berechnung des Regelsatzes herausgestellt. Dafür ist zwar ein fester Rahmen gesetzt, allerdings hängt die tatsächliche Summe der Auszahlungen von vielen Faktoren ab.

Ein Widerspruch gegen den Hartz-IV-Bescheid ist möglich.

Ein Widerspruch gegen den Hartz-IV-Bescheid ist möglich.

So spielen beispielsweise die Vermögenswerte eine zentrale Rolle. Bis zu 7.500 Euro sind diese anrechnungsfrei, alles was darüber hinausgeht, kann allerdings den monatlichen Anspruch mindern. Ähnlich verhält es sich mit den Freibeträgen aus einem Minijob.

Hier ist also jeweils eine genaue Berechnung vonnöten, damit der Hilfebedürftige auch wirklich den Betrag bekommt, der ihm zusteht. Kommt Ihnen der ermittelte Wert laut Hartz-IV-Bescheid zu gering vor, können Sie einen Widerspruch beim Jobcenter einlegen.

Wenden Sie sich an die Widerspruchsstelle vom Jobcenter, entstehen Ihnen dadurch weder Kosten noch Nachteile. Ein Widerspruch gegen den ALG-2-Bescheid ist also jederzeit möglich.

Bei diesen Bescheiden ist ein Widerspruch gegen die Entscheidung vom Jobcenter möglich

Im Rahmen von Sozialleistungen gibt es viele unterschiedliche Bescheide, die einem Arbeitslosen zugestellt werden können. Diese sollten Sie stets genau auf Fehler überprüfen. Dazu gehören:

  • Bewilligungsbescheid
  • Ablehnungsbescheid
  • Aufhebungsbescheid
  • Sanktionsbescheid
  • Rückzahlungsbescheid

Da es sich bei diesen Schreiben um Verwaltungsakte handelt, hat der Betroffene entsprechend das Recht, einen Widerspruch beim Jobcenter einzulegen. Diese Möglichkeit ist zudem in der Rechtsbehelfsbelehrung enthalten. Sie gibt außerdem den Zeitraum vor, in dem das Rechtsmittel eingelegt werden kann.

Dieser beträgt einen Monat ab Zustellung des Schreibens. Sie haben also vier Wochen Zeit, um entsprechend zu reagieren und sich zu überlegen, ob Sie einen Widerspruch beim Jobcenter einreichen wollen oder nicht. Sind Sie nicht sicher, kann Ihnen ein Anwalt in beratender Funktion zur Seite stehen.

Bei Hartz IV einen Widerspruch einlegen: So gehen Sie vor

Ein Widerspruch kann dem Jobcenter persönlich oder postalisch zugestellt werden.

Ein Widerspruch kann dem Jobcenter persönlich oder postalisch zugestellt werden.

Nachdem Sie den Bescheid sorgfältig geprüft haben und Ihnen dabei Unstimmigkeiten aufgefallen sind, können Sie der Rechts­behelfsbelehrung entnehmen, in welcher Form und Frist ein Rechtsmittel eingelegt werden kann. In diesem Fall handelt es sich um einen Widerspruch beim Jobcenter binnen vier Wochen.

Dazu müssen Sie ein entsprechendes Widerspruchsschreiben aufsetzen. Dieses sollten Sie entweder persönlich beim Jobcenter abgeben oder postalisch per Einschreiben verschicken. Somit haben Sie im Zweifelsfall einen Nachweis, dass das Rechtsmittel fristgerecht eingereicht wurde.

Es empfiehlt sich, eine stichhaltige Begründung zu liefern. Je genauer Sie sich über Ihre Rechte informieren und Ihre Ansprüche auf das Papier bringen, desto höher sind Ihre Chancen auf Erfolg. Nach Eingang des Widerspruchs hat das Jobcenter drei Monate Zeit, darauf zu reagieren.

Mustervorlagen für das Widerspruchsschreiben ans Jobcenter

Laut Vorgabe des Bundessozialgerichts müssen die einzelnen Hartz-IV-Empfänger einer Bedarfsgemeinschaft jeweils ihre individuellen Rechtsansprüche geltend machen. Ein Widerspruch für mehrere Personen (Hartz-4-Empfänger in einer Bedarfsgemeinschaft) ist jedoch auch auf einem Blatt Papier möglich.

Im Folgenden erhalten Sie eine Vorlage, wie ein Widerspruch gegen den ALG-2-Bescheid aussehen kann:

Hinweis: Volljährige Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft werden hier im Briefkopf mit als Absender aufgeführt.

Absender:
Manuela Musterfrau
Musterweg 1
12345 Musterstadt

Empfänger:
Jobcenter XY
Musterstraße 2
12345 Musterstadt

Datum: XX.XX.XXXX

Betreff: Widerspruch gegen den Bescheid / das Verfahren vom „hier Datum“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit lege ich / wir fristgerecht Widerspruch gegen den mir am „hier Datum“ zugestellten Bescheid ein.

Begründung:

……………………………………………………………………

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Laden Sie das Muster hier kostenlos herunter!

Widerspruch Hartz 4 (.doc)

Widerspruch Hartz 4 (.pdf)

Muster für den Widerspruch gegen einen Bescheid vom Jobcenter (mit minderjährigen Kindern)

Sind auch minderjährige Kinder von einem Bescheid betroffen, gegen den Sie Widerspruch einlegen wollen, kann dieser folgendermaßen aussehen:

Absender:
Manuela Musterfrau
Musterweg 1
12345 Musterstadt

Empfänger:
Jobcenter XY
Musterstraße 2
12345 Musterstadt

Datum: XX.XX.XXXX

Betreff: Widerspruch gegen den Bescheid / das Verfahren vom „hier Datum“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit lege ich / wir fristgerecht Widerspruch gegen den mir am „hier Datum“ zugestellten Bescheid ein.

Begründung:

……………………………………………………………………

Hiermit legen wir auch als gesetzliche/r Vertreter für unser/e minderjähriges/en Kind/er 1.Vor / Nachnahme 2. Vor / Nachname fristgerecht Widerspruch gegen den uns am „hier Datum“ zugestellten Bescheid ein.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Bedenken Sie: Es handelt sich hierbei jeweils um Muster für einen Widerspruch gegen das Jobcenter. Dieses muss entsprechend bearbeitet und an Ihre Situation angepasst werden. Sie bieten somit nur eine Orientierungshilfe, die wir Ihnen kostenlos zur Verfügung stellen.

Widerspruchsbescheid vom Jobcenter

Im Widerspruchsbescheid vom Jobcenter wird Ihnen das Ergebnis der Überprüfung mitgeteilt.

Im Widerspruchsbescheid vom Jobcenter wird Ihnen das Ergebnis der Überprüfung mitgeteilt.

Die Entscheidung über den Fall wird dem Betroffenen in einem sogenannten Widerspruchs­bescheid mitgeteilt. Dieser informiert über den Ausgang der erneuten Überprüfung des Bescheid, welchem widersprochen wurde.

Dabei kommen in der Regel zwei Varianten in Betracht:

  • Dem Widerspruch wird durch das Jobcenter stattgegeben und der ursprüngliche Bescheid entsprechend korrigiert oder ein neuer aufgesetzt.
  • Der Antrag wird abgelehnt und die Anordnung des ersten Bescheids bleibt bestehen.

Erhalten Sie binnen drei Monaten gar keine Reaktion auf Ihren Widerspruch durch das Jobcenter, so können Sie eine Untätigkeitsklage beim Sozialgericht einreichen.

Wurde vom Jobcenter der Widerspruch zurückgewiesen, besteht als letztes Mittel die Möglichkeit, eine Klage beim Sozialgericht einzureichen. Dies kann mit hohen Kosten verbunden sein. Daher empfiehlt es sich, bevor Sie diesen Schritt gehen, einen Anwalt für Sozialrecht einzuschalten. Dieser kann Sie entsprechend beraten und weitere Schritte einleiten.

22 Gedanken zu „Widerspruch beim Jobcenter gegen den Hartz-4-Bescheid einlegen

  1. Maass

    Hallo zusammen, habt Ihr einen Tip? Mein Sohn zahlt Miete inkl. Strom.Diese kan lt. Vermietrer nicht mit in der jährlichen Abrechnung aufgelistet werden, nun zahlt die Behörde meinem Sohn nicht die Miete und wird wohl bald Obdachlos.Es geht auch niemand auf die Anfrage und erklärung ein oder macht einen Vorschlag um das Problem zu lösen. Der Vermieter meint das es sonst dazu in seinem Haus noch nie Probleme gab. Hat jemand einen Tip?

    Antworten
  2. Karlheinz

    Hallo Leute , eine wichtige frage ist es wirklich so das man Hausbesuche vom Amt privat zulässt ohne eine information zuehalten?? ich war nicht zuhause und platzten bei meiner Freundin in die Wohnung um auskünfte zu erhalten gegen mich. Ich kann mir das nicht denken das ich Privat irgend jemand eine rechenschaft schuldig bin.

    Antworten
    1. Patrick

      Ja das Amt darf unangekündigt vorbei kommen, dennoch muss ein triftiger vorliegen.
      Das gute ist aber du musst sie nicht in die wohnung lassen.
      _________________________________
      Der Betroffene ist nicht verpflichtet, den Behördenmitarbeiter in seine Wohnung zu lassen (Bayr. Landessozialgericht Beschluss v. 11.3.2011, L7 AS 83/11 B ER). Die Wohnung ist grundgesetzlich geschützt (Art. 13 GG).
      _________________________________

      Klingelt es dann tatsächlich an der Haustür, sollte sich der Betroffene den Dienstausweis des Behördenmitarbeiters zeigen lassen und nach dem konkreten Grund für den Hausbesuch fragen. Der Mitarbeiter sollte eine Kopie des Prüfauftrages überreichen können.

      Sollte dir der Mittarbeiter des Amtes mit kürzung drohen, kannst du getrost die Polizei rufen und gegen diesen Mitarbeiter eine anzeige erstatten.
      Eine kürzung deines ALG 3 bei nicht einlass ist nicht zu befürschten!

      Antworten
  3. Rabia

    ich schreibe Ihnen auf:

    Ich habe Ihr Schreiben “ Auffordung zur Mitwirkung von (Datum die Brief von Jobenter bekommen haben) erhalten.
    leider habe icvh von meines Vermiter/in die Jahr (Datum was sie die jobcenter verlangt ) keine
    ( Heizkostenabrechung oder betriebskosten)………bekommen

    Antworten
  4. Rabia

    muss immer ein kopie für sie, und persönlich abgeben und dazu stempel als nachweist, dass du nachgereicht hat und ein orignal geben sie ab.

    Antworten
  5. Ute

    Hallo mein Sohn hat alle Papiere beim Jobcenter abgegeben nicht angekommen da geht jetzt so weit das er mit seinen 6 kinder die Kündigung der wohnung hat weil das Jobcenter die Miete schon seit monaten nicht bezahlt???

    Antworten
  6. Michael

    Hallo mit einander,

    Ich habe vorkurzen ein schreiben vomn Jobchenter bekomme mit dem Tittel Erstattung vom Leistungen bei endgültiger Festsetzung des Leistunsgansrpuches

    Und ich würde da wiederspruch einlegen nur leider habe ich keine Anhnung wie man so was schreibt.

    Wer kann mir da ein paar tips geben ?

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Axel,

      die Bundesagentur für Arbeit stellt eine Behörde dar, da sie Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahrnimmt.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

      Antworten
  7. D. Singularity

    Leute, wartet niemals Monate hin! Der Staat schützt euch nicht, ihr geht trotz Artikel 1 GG (Die Würde des Menschen ist unantastbar) von denen gewollt vor die Hunde. Es kümmert keinen, und im Nachhinein sind die Schäden nicht behebbar!
    Also, sobald ihr wisst, dass ALG 2 droht, SOFORT richtig intensiv recherchieren, googeln nach Ratgeber-Zusammenfassungen in Forum, Erfahrungsberichten, Tipps von Anwälten usw. Nicht Pfuschen, das können gut und gern 10 Tage a 5 Stunden vor dem Netz sein, mit Stift und Papier zum Mitschreiben, bzw. in Foren gern auch sofort einloggen und bei Zweifeln nachfragen. Verlasst euch nie auf die Sachbearbeiter! Im Besten Fall kennen die sich nicht aus, [von der Redaktion editiert]. Daher: alle Schritte von Anfang an besser wissen als die vom Jobcenter, immer alles schriftlich machen, nie alleine antreten (zweite Person darf Protokoll über das Gespräch führen). Alle Unterlagen immer nachweisbar einreichen (z.B. Einschreiben mit Rückschein, Kuvert unter Zeugen verschlossen (wg dem Inhalt) oder alles als Fax, so dass es gespeichert bleibt (nutze online Fax-services wie bei gmx)), niemals abwimmeln lassen, sofort mit Rechtsfolgen drohen, nie sich anrufen lassen usw. Und immer: höflich, aber strikt bleiben, immer sagen wie es wirklich im Gesetz steht, wenn sie was falsches sagen, sofort mit unbeugsamen Willen und Fachwissen, aber ohne Provokation auftreten. Seit wie ein Igel, da suchen sich die Sachbearbeiterfüchse weichere Ziele zum Auffressen.

    Ist viel Arbeit, aber eure Existenz hängt davon ab. Fangt frühzeitig an, Wissen ist Macht (und so mancher Langzeithartzer hat in Foren echt coole Tricks drauf, wie man sogar den Spieß umdrehen kann usw.)

    Bei größeren Problemen sofort mit Schein vom Amt zum Anwalt. Nie zuwarten.
    Nicht klagen, sondern kämpfen, Leute, es geht nur so. Und mit anderen Schicksalsgenossen immer zusammenhalten. Wir dürfen uns nicht gegenseitig bekämpfen, etwa wg Herkunft oder Religion oder so nem Mist. Wir sind alles Leute, die die Gesellschaft weggeworfen hat, wir kämpfen zusammen.

    Antworten
    1. Thomas

      Ich gebe Dir vollkommen Recht !
      Vor 15 Jahren war ich das letzte Mal Arbeitslos und war über die Änderungen in den Vorgehensweisen der Behörden erstmal schockiert. Auch von der Art und Weise wie mit einem Umgegangen wird. Bei den ersten Hürden, denkt man noch „ok, kann ja mal passieren“, bei der zweiten Hürde „da muss ich jetzt mal mit denen persönlich reden nochmal“ und nach diesem Gespräch nur noch „ok, ich muss mich jetzt rechtlich absichern und informieren!“. 10 Tage kommt gut hin, allerdings habe ich ca 8h täglich dafür aufgebracht.

      Antworten
  8. sarah

    hallo ich habe vom jobbcenter fur 5 monate anstiegungsgeld erhalten sollte aber nur für 3 monate erhalten jetzt möchten die von mir das geld von dem 2 monaten wieder zurück haben und ich soll ein wiederspruch einlegen weiss nun nich wie???

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Sarah,

      einen Widerspruch können Sie schriftlich beim für Sie zuständigen Jobcenter einlegen. Ein Muster hierzu finden Sie oben.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

      Antworten
  9. Thomas

    Hallo,
    aufgrund einer zu erwartenden Sperrzeit bei ALG I (laut Agentur für Arbeit bei Antragsabgabe), hatte ich beim zuständigen Jobcenter einen Antrag auf ALG II gestellt. 5 Wochen nach Antrag ALG I bekam ich dann den Bescheid. Zwar keine Sperrzeit, allerdings trotzdem für ca 3 Monate keine Leistung aufgrund „vorläufiger Erstattungsanspruch eines Leistungsträgers“. Den hatte das Jobcenter an die Agentur für Arbeit gestellt. Als ich dann dort Erklärte, das ich bisher weder Leistungen noch einen Bescheid vom JC erhalten hatte und auch ein Vorschuss abgelehnt wurde, folgten diverse Telefonate mit JC und Agentur. Kurze Zeit später bekam ich einen Änderungsbescheid der Agentur für Arbeit. Ab 1.11. Erwerbslos, am 16.11. persönlich Arbeitssuchend gemeldet. Ab 16.11. Leistungen bewilligt und dann doch mit Sperrzeit vom 1.11.-7.11.
    Laut Agentur wurde eine Nachzahlung für die Leistungen bis zum zum 31.12.2016 am 03.01.2017 überwiesen. Bis heute 08.01. kein Eingang. Am 07.01.2017 der Bescheid vom Jobcenter mit Ablehnung wegen zu hohem Einkommen. Das dann mit dem ALG I begründet wurde. Es wurde jedoch auch Antrag wegen „Unabweisbarer, laufender, nicht nur einmaliger besonderer Bedarf“ Anlage BB gestellt.
    Ist der nun auch abgelehnt mit dem ALG II Bescheid? Muss ich den dann nochmal stellen oder Widerspruch einlegen?

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Thomas,

      dieses Problem sollten Sie mit einem Anwalt besprechen. Wir können Ihnen leider keine Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

      Antworten
  10. Violetta

    Hallo zusammen !!
    ich habe meine schwester aus not bei mir aufgenomen und sie auch bei mir angemeldet ich bekomme alg2 …sie kam aus Karlsruhe und war hier bei mir bemüht um ein job ..leider wergebens (deswegen auch die anmeldund wegen briefwächsel) habe ihr gesagt sie soll zum jobcenter die werden ihr bei der suche helfen und eventuell das sie für sich was zum leben hat( bekommt).das gescha dann auch ihm juli worauf sie jetzt hilfe bekommt und mein 450 job jetzt auch bekommen hat …das jobcenter verlangt jetzt von mir von april bis juli knapp 600€ von mir für unterkunft und heizung da ich sie bei mir aufgenommen habe und es nicht sofort gemeldet habe ….meine miete ist weder gestiegen in der zeit noch hatte ich ein plus durch sie da sie null einkommen hatte. meine frage ist das rechtens das ich was zurückzahlen muss was ich nie zuviel bekommen habe ? nur weil ich meiner schwester helfen wollte ? lohnt sich da ein wiederspruch ? ich danke im voraus und wäre dankbar um jede hilfreiche meinung lg vio

    Antworten
    1. hartz4hilfthartz4.de

      Hallo Violetta,

      Sie sollten sich mit Ihrem Problem an einen Anwalt wenden. Wenn Sie Beratungshilfe beantragen, muss das noch nicht einmal teuer sein. Dieser kann Sie dazu beraten, ob die Forderung des Jobcenters rechtens ist und wie Sie einen Widerspruch einlegen können.

      Ihr Team von hartz4hilfthartz4.de

      Antworten
  11. Kerstin

    Hallo,
    ich habe mehrere Monate zu wenig Geld berechnet bekommen, welches nun aber nicht nachgezahlt werden soll, sondern aus „technischen Gründen“ als Gutscheine ausgewiesen werden soll.

    Kann ich hier Widerspruch einlegen?

    Vielen Dank im Voraus.

    Antworten

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