Kinderzuschlag und Wohngeld statt Hartz IV: Wann Sie einen Anspruch haben

Besonders Familien, in denen die Elternteile nur Geringverdiener sind bzw. einen Mini- oder Midijob ausüben, reicht das Einkommen kaum oder gar nicht für den Lebensunterhalt aus. Viele beantragen daher eine Hartz IV-Aufstockung, sodass Sie die Miete und Lebensmittel bezahlen können.

Wann bekommt man den Kinderzuschlag? Antworten finden Sie in unserem Ratgeber.

Wann bekommt man den Kinderzuschlag? Antworten finden Sie in unserem Ratgeber.

Viele Bedürftige wissen allerdings gar nicht, dass es auch weitere mögliche Leistungen gibt, die beantragt werden können. Dazu zählen unter anderem das Wohngeld sowie ein Kinderzuschlag, welcher zusätzlich zum Kindergeld an Bedürftige gezahlt wird. Entscheidend beim Kinderzuschlag sind die Höchsteinkommensgrenze sowie das Mindesteinkommen.

Kurz & bündig: Das Wichtigste zum Kinderzuschlag

  1. Der Kinderzuschlag für Geringverdiener soll den Lebensunterhalt von Familien mit Kindern sichern.
  2. Pro Kind zahlt die Familienkasse bei Bedürftigkeit bis zu 170 Euro monatlich an die Eltern.
  3. Entscheidend für den Kinderzuschlag sind die Mindesteinkommensgrenze von 900 Euro für Elternpaare und 600 Euro für Alleinerziehende sowie die individuelle Höchsteinkommensgrenze der Eltern.

Wer bekommt den Kinderzuschlag? Wie hoch sind die Zahlungen? Wo beantrage ich den Kinderzuschlag? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Welche Unterlagen müssen für die Berechnung von Kinderzuschlag bei der Familienkasse eingereicht werden? Mehr dazu lesen Sie im folgenden Ratgeber.

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Widerspruch (Ablehnungsbescheid Kinderzuschlag)

Was ist der Kinderzuschlag?

Kinderzuschlag: Einen Anspruch haben beispielsweise Geringverdiener.

Kinderzuschlag: Einen Anspruch haben beispielsweise Geringverdiener.

Beim Kinderzuschlag handelt es sich um eine gezielte Förderung von geringverdienenden Familien mit Kindern. Zum 1. Januar 2005 wurde der Kinderzuschlag nach § 6a Bundeskindergeldgesetz gemeinsam gemäß dem Vierten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz IV) eingeführt.

Dabei sollen den Familien vor allem der Bezug von ALG 2 inklusive der negativen Auswirkungen wie regelmäßige Bewerbungen auf Stellen des Jobcenters sowie mögliche Kürzungen oder Maßnahmen bei Hartz 4 erspart bleiben. Zudem soll der Arbeitsanreiz für die Eltern erhöht werden.

Der Kinderzuschlag kann pro Kind bis zu 170 Euro monatlich betragen. Eltern, die zwar ihren eigenen Lebensunterhalt sichern könnten, allerdings nicht den ihrer Kinder, haben in der Regel einen Anspruch auf den Kinderzuschlag. Dieser ist u. a. von einer Mindest- und einer Höchsteinkommensgrenze abhängig.

Genauso wie beim ALG II müssen für den Kinderzuschlag entsprechende Unterlagen eingereicht werden, um zu überprüfen, ob Sie einen Anspruch auf den von der Familienkasse gezahlten Kinderzuschlag haben. Bei der Berechnung werden Einkommen und Vermögen angerechnet. Der Kinderzuschlag kann ab dem Monat der Antragstellung gezahlt werden. Er besteht nur, solange für die bedürftigen Kinder Kindergeld gewährt wird. Die Dauer ergibt sich aus dem Bewilligungsbescheid.

Wer hat einen Anspruch auf den Kinderzuschlag?

Grundsätzlich soll der Kinderzuschlag für Geringverdiener den Lebensunterhalt der Familie sichern. Anspruch haben die Kindergeldberechtigten für ihre Kinder unter 25 Jahren, wenn

  • die Kinder im gemeinsamen Haushalt leben und unverheiratet bzw. nicht verpartnert sind,
  • für die Kinder Kindergeld oder eine das Kindergeld ausschließende Leistung bezogen wird,
  • die monatlichen Einnahmen der Eltern die Mindesteinkommensgrenze erreichen,
  • das zu berücksichtigende Einkommen sowie Vermögen die Höchsteinkommensgrenze nicht übersteigt und
  • der Bedarf der Familie durch die Zahlung von Kinderzuschlag sowie evtl. Wohngeld gedeckt ist und aus diesem Grund kein Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld besteht.
Aber wie hoch ist der Kinderzuschlag? Maximal zahlt die Familienkasse 170 Euro monatlich pro Kind. Wird die Höchsteinkommensgrenze überschritten, wird jeder Euro auf den Kinderzuschlag angerechnet, wodurch sich der Betrag verringert.

Wo kann ein Antrag auf Kinderzuschlag gestellt werden?

Wenn Sie einen Antrag für Kinderzuschlag stellen wollen, können Sie dies bei der zuständigen Familienkasse tun. Dies muss schriftlich geschehen. Das für die Beantragung vom Kinderzuschlag benötigte Formular können Sie bei der örtlichen Familienkasse oder dem Jobcenter verlangen. Außerdem kann der Antrag bei der Arbeitsagentur heruntergeladen werden.

Nach Ablauf des Bewilligungszeitraums muss ein neuer Antrag bei der Familienkasse gestellt werden. Grundsätzlich wird der Kinderzuschlag nicht rückwirkend gezahlt. Daher sollten Sie den Antrag schnellstmöglich ausfüllen und mit den nötigen Unterlagen bei der Familienkasse einreichen.

Zusätzlich zum Antrag auf Kinderzuschlag müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Verdienstbescheinigung des Arbeitgebers
  • Erklärung zum Vermögen
  • Erklärung über die Unterkunftskosten

Die nötigen Dokumente können Sie ebenfalls beim Jobcenter downloaden oder vor Ort ausgedruckt mitnehmen. Weitere Unterlagen können je nach Einzelfall erforderlich sein. Dazu können Sie sich an die zuständige Familienkasse wenden. Die Mitarbeiter können Ihnen mitteilen, welche Nachweise Sie zudem vorlegen müssen, damit der Antrag auf Kinderzuschlag bearbeitet werden kann.

Als Antragsteller oder Bezieher von Kinderzuschlag müssen Sie Änderung in Ihren Verhältnissen unverzüglich der Familienkasse mitteilen, da sich diese auf Ihre Leistung auswirken können. Dies gilt übrigens auch für Änderungen, die Ihnen erst bekannt werden, wenn diese sich rückwirkend auf den Anspruch auswirken können.

Wichtig: Änderungsmitteilungen an die Agentur für Arbeit, das Jobcenter oder andere Behörden genügen nicht zur Kenntnisnahme! Melden Sie die neuen Verhältnisse also umgehend bei Ihrer zuständigen Familienkasse.

Mitteilen müssen Sie folgende Änderungen in jedem Fall:

Verdienstbescheinigung: Um den Kinderzuschlag zu beantragen, müssen alle Personen im Haushalt die Finanzen offenlegen.

Verdienstbescheinigung: Um den Kinderzuschlag zu beantragen, müssen alle Personen im Haushalt die Finanzen offenlegen.

  • Ein Kind erzielt erstmals Einkommen oder Vermögen oder die Vermögens- bzw. Einkommensverhältnisse eines Kindes ändern sich.
  • Ihre eigenen Einkommens- oder Vermögensverhältnisse ändern sich.
  • Die Einkommens- oder Vermögensverhältnisse Ihres Partners bzw. des im Haushalt lebenden Erziehungsberechtigten ändern sich.
  • Die Zahl der Haushaltsmitglieder ändert sich.
  • Es gibt eine Änderung der Anspruchsvoraussetzungen bei den Leistungen für besondere Mehrbedarfe (bspw. eine Schwangerschaft eines Haushaltsmitglieds).
  • Der Bedarf für Unterkunft und Heizung sowie für die Nebenkosten ändert sich.

Sollten Sie die Änderungen nicht rechtzeitig mitteilen oder gänzlich vergessen, die Familienkasse zu informieren, muss der Kinderzuschlag, der zu viel gezahlt wurde, zurückerstattet werden. Zudem müssen Sie mit einer strafrechtlichen Verfolgung und mit einer Geldbuße rechnen.

Bafög und Kinderzuschlag: Können Studenten die Hilfe beantragen?

Viele Studierende müssen mit einem geringen Geldbetrag auskommen. Neben der Miete müssen Fahrtkosten, Gebühren für das Studentenwerk sowie teure Fachliteratur finanziert werden. Kümmern sich die Studierenden zudem um ihren Nachwuchs, bleibt meistens nicht mehr viel Geld zum Leben übrig.

Neben Bafög beziehen Studenten mit Kindern Kindergeld und können unter bestimmten Voraussetzungen auch einen Anspruch auf Kinderzuschlag haben. Grundsätzlich kann es allerdings durchaus Sinn machen, einen Antrag auf Kinderzuschlag zu stellen und zwar auch dann, wenn die Mindesteinkommensgrenze nicht erreicht wird.

Nicht selten kennen sich die Mitarbeiter der Familienkasse nicht mit den Besonderheiten bei Studierenden aus und wissen nicht, welche Abzüge die Bezieher von Bafög haben, sodass es zu einer fehlerhaften Berechnung kommt.

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, einen Widerspruch einzulegen, wenn der Kinderzuschlag nicht genehmigt wurde. Außerdem können Sie einen Anwalt für Sozialrecht beauftragen, den Bescheid von der Familienkasse auf seine Richtigkeit zu überprüfen.

Können Kinderzuschlag und Wohngeld gleichzeitig beantragt werden?

Müssen Sie sich als Geringverdiener durch den Monat schlagen, reicht das Geld selbst mit Kinderzuschlag kaum für den Lebensunterhalt aus. Deshalb haben Bedürftige zudem die Möglichkeit, Wohngeld zu beantragen.

Die letzte Erhöhung vom Kinderzuschlag gab es 2016. Damals gab es maximal 160 Euro pro Kind.

Die letzte Erhöhung vom Kinderzuschlag gab es 2016. Damals gab es maximal 160 Euro pro Kind.

Damit kein ALG II beantragt werden muss, ist die Kombination aus Wohngeld und Kinderzuschlag gängig bei bedürftigen Familien.

Der Vorteil ist vor allem, dass Kinderzuschlag und Wohngeld nicht als Einkommen angerechnet werden und daher auch nicht zur Kürzung der jeweils anderen Leistung führen.

Grundsätzlich wird Wohngeld genauso wie der Kinderzuschlag nur für einen bestimmten Bewilligungszeitraum gewährt. Dementsprechend müssen regelmäßig neue Anträge gestellt werden, damit die Leistungen weiterhin gezahlt werden.

Übrigens: Besteht kein Anspruch auf Kinderzuschlag, kann das Wohngeld dennoch zusammen mit Hartz 4 beantragt werden. Entsprechende Anträge erhalten Sie beim Jobcenter.

Wie hoch ist die Höchsteinkommensgrenze beim Kinderzuschlag?

Die Höchsteinkommensgrenze setzt sich aus dem elterlichen Bedarf nach der Regelung zum Hartz IV sowie dem prozentualen Anteil an den Wohnkosten und dem Gesamtkinderzuschlag zusammen. Überschreitet das zu berücksichtigende Einkommen die Einkommensgrenze wird der Kinderzuschlag nicht gewährt.

Die Regelbedarfe für die Sicherung des Lebensunterhalts ergeben sich aus der folgenden Tabelle [Stand: 01.01.2017]:

BerechtigteBetrag in Euro
Alleinstehende Elternteile409
Elternpaare736 (2 x 368)
Kinder bis 5 Jahre237
Kinder zwischen 6 und 13 Jahren291
Kinder bzw. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren311
Volljährige Kinder bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres327

Pauschalierte Mehrbedarfe kommen zu diesen Beträgen für Alleinerziehende, Schwangere, Behinderte sowie bei kostenaufwendiger Ernährung aus medizinischen Gründen oder dezentraler Warmwasserversorgung hinzu. Gegebenenfalls können auch andere unabweisbare, laufende besondere Mehrbedarfe in Härtefällen geltend gemacht werden.

Die Bedarfe für Unterkunft und Heizung bemessen sich anhand der tatsächlichen Aufwendungen. Zur Ermittlung dient der 11. Existenzminimumbericht der Bundesregierung. Dieser lautet wie folgt:

Alleinstehende Elternteile mitWohnanteil des Elternteils in %Elternpaare mitWohnanteil des Elternpaars in %
1 Kind77,251 Kind83,16
2 Kindern62,932 Kindern71,17
3 Kindern53,093 Kindern62,20
4 Kindern45,924 Kindern55,24
5 Kindern40,455 Kindern49,69

Dazu ein Beispiel: Ein Elternpaar hat ein Kind, welches mit ihnen in einem gemeinsamen Haushalt lebt. Die monatliche Miete beträgt 700 Euro. Ein Anspruch auf Kinderzuschlag besteht bereits, wenn das monatliche Bruttoeinkommen der Eltern die Mindesteinkommensgrenze von 900 Euro erreicht.

Zudem dürfen das zu berücksichtigende Einkommen und Vermögen nicht höher sein als die Summe des elterlichen Bedarfs zzgl. des Gesamtkinderzuschlags. Aber wie berechnet sich die für den Kinderzuschlag nötige Einkommensgrenze? Folgendes Rechenbeispiel soll etwas Klarheit schaffen:

Grundbedarf für den Kindergeldberechtigten = 368 Euro
Grundbedarf für den Ehegatten = 368 Euro
Wohnbedarf der Eltern = 498,19 Euro (71,17 % der Miete)
Bemessungsgrenze = 1234,19 Euro
Gesamtkinderzuschlag = 170 Euro
Höchsteinkommensgrenze = 1404,19 Euro

Damit das Elternpaar einen Kinderzuschlag erhält, muss das monatliche Bruttoeinkommen mindestens 900 Euro betragen. Das zu berücksichtigende Einkommen sowie ein eventuelles Vermögen müssen unter der Höchsteinkommensgrenze 1404,19 Euro liegen.

Wie können Sie den Kinderzuschlag berechnen?

Wie hoch ist der Kinderzuschlag?

Wie hoch ist der Kinderzuschlag?

Nicht nur das Einkommen der Eltern aus einer geringfügigen Erwerbstätigkeit oder einer anderen Tätigkeit mit einem geringen Bruttomonatseinkommen ist für die Berechnung des Kinderzuschlags wichtig. Auch unverheiratete Kinder bis zum Vollendeten 25. Lebensjahr können ein Einkommen vorweisen, welches zur Berechnung herangezogen werden muss.

Zum Einkommen der Kinder zählt beispielsweise eine Unterhaltsleistung von einem Elternteil oder Halbwaisenrente. Als Vermögen kann ein Erbe z. B. angerechnet werden. Dieses Vermögen oder Einkommen wird von direkt vom Kinderzuschlag abgerechnet.

Beispiel: Eine Mutter und ein Vater mit zwei Kindern erhalten für beide Kindergeld. Beide Kinder haben ein eigenes Einkommen. Das eine Kind bekommt Unterhaltsleistungen von 100 Euro, das andere Kind erhält 200 Euro Unterhalt. Folgendermaßen berechnet sich der Kinderzuschlag:

Kind 1: 170 Euro (Kinderzuschlag) – 100 Euro (Unterhalt) = 70 Euro Kinderzuschlag
Kind 2: 170 Euro (Kinderzuschlag) – 200 Euro (Unterhalt) = 0 Euro Kinderzuschlag

Für ein Kind würde die Mutter in diesem Fallbeispiel also maximal 70 Euro Kinderzuschlag bekommen, nachdem das Einkommen der Kinder berücksichtigt wurde. Vom verbliebenen Kinderzuschlag wird im zweiten Schritt das Einkommen der Eltern berücksichtigt.

Zu den Eltern, bei denen das Einkommen für die Berechnung berücksichtigt wird, zählen alleinerziehende Mütter und Väter, nicht dauernd getrennt lebende Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner sowie in einer eheähnlichen Gemeinschaft zusammenlebende Paare.

Besteht das Einkommen der Eltern ganz oder teilweise aus einer selbstständigen oder nichtselbstständigen Erwerbstätigkeit, wird dieses nicht im vollen Umfang sondern nur teilweise vom Kinderzuschlag abgezogen. Volle 10 Euro der Einkünfte, die oberhalb der Bemessungsgrenze liegen, mindern den Kinderzuschlag insgesamt um jeweils 5 Euro.

Andere Einkünfte werden allerdings in vollem Umfang auf den Kinderzuschlag angerechnet.

Beispiel: Ein Elternpaar mit zwei minderjährigen Kindern lebt in einem gemeinsamen Haushalt. Die Miete beträgt 750 Euro. Der Vater verdient monatlich 1700 Euro brutto. Die Mutter arbeitet nicht und kümmert sich um die Erziehung des jüngsten Kindes.

Nach den gesetzlichen Abzügen sowie Aufwendungen und Freibeträgen verfügt der Vater über ein zu berücksichtigendes Einkommen von 1100 Euro. Damit ein Anspruch auf Kinderzuschlag besteht, müssen das zu berücksichtigende Einkommen sowie Vermögen über der Mindesteinkommensgrenze und unter der Höchsteinkommensgrenze liegen.

Die Höchsteinkommensgrenze ermittelt sich folgendermaßen:

Grundbedarf für den Kindergeldberechtigten = 368 Euro
Grundbedarf für den Ehegatten = 368 Euro
Wohnbedarf der Eltern = 533,78 Euro (71,17 % der Miete)
Bemessungsgrenze = 1269,78 Euro
Gesamtkinderzuschlag = 2 x 170 Euro
Höchsteinkommensgrenze = 1609,78 Euro

Der Vater liegt mit seinem zu berücksichtigen Einkommen von 1100 Euro unter der Höchsteinkommensgrenze. Damit hat die Familie einen Anspruch auf Kinderzuschlag. Dadurch dass die Kinder keine eigenen Einkünfte haben, ergibt sich ein Kinderzuschlag von insgesamt 340 Euro für beide Kinder.

Was Sie tun können, wenn der Kinderzuschlag abgelehnt wurde

Kinderzuschlag: Sind Sie alleinerziehend und die Leistung wird abgelehnt, können Sie einen Widerspruch einlegen.

Kinderzuschlag: Sind Sie alleinerziehend und die Leistung wird abgelehnt, können Sie einen Widerspruch einlegen.

Haben Sie einen Antrag auf Kinderzuschlag gestellt und dieser wurde abgelehnt, obwohl Sie unter der Höchsteinkommensgrenze liegen, können Sie Einspruch gegen den Bescheid einlegen und diesen ggf. von einem Anwalt überprüfen lassen.

Oftmals läuft bei der komplizierten Berechnung etwas schief, sodass ein Fehler entsteht. Besonders für Bezieher von Bafög oder Rentner gelten gesonderte Regelungen, die im Einzelfall von der Familienkasse überprüft werden müssen.

Liegen Sie allerdings unter der Mindesteinkommensgrenze, haben Sie keinen Anspruch auf Kinderzuschlag. Zusätzlich zum Kindergeld haben Sie dann allerdings die Möglichkeit, Hartz IV und Wohngeld zu beantragen, um Ihren Lebensunterhalt zu sichern.

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