Maßnahmen der Wiedereingliederungshilfe – Welche Möglichkeiten bestehen?

Im Jahr 2016 gehörten laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 36,9 Prozent aller arbeitslos gemeldeten Personen in Deutschland zur Gruppe der sogenannten Langzeitarbeitslosen. Bei ihnen handelt es sich um Menschen, die seit mindestens zwölf Monaten ohne Job sind.

Ziel der Wiedereingliederungshilfe ist es, Arbeitslosen den neuen Start in den Beruf zu erleichtern.

Ziel der Wiedereingliederungshilfe ist es, Arbeitslosen den neuen Start in den Beruf zu erleichtern.

Eines der vorrangigen Ziele der Arbeitsförderung, die im Dritten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB III) festgelegt sind, besteht darin, die Dauer der Arbeitslosigkeit zu verkürzen. Gerade für Langzeitarbeitslose ist es jedoch häufig schwer, wieder zurück in den Beruf zu finden.

Um den erneuten Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern, bieten die Jobcenter und Agenturen für Arbeit verschiedene Maßnahmen der Wiedereingliederungshilfe an. Mit deren Hilfe werden zum einen Arbeitslose beim Start in einen neuen Job unterstützt. Zum anderen können auch Arbeitgeber davon profitieren, wenn sie Personen einstellen, deren Vermittlung erschwert ist. Welche Möglichkeiten bestehen, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Formen der Wiedereingliederungshilfe für Arbeitslose

Grundsätzliches zur Wiedereingliederungshilfe für Arbeitslose ist dem SGB II bzw. SGB III zu entnehmen.

Grundsätzliches zur Wiedereingliederungshilfe für Arbeitslose ist dem SGB II bzw. SGB III zu entnehmen.

Wie bereits erwähnt, enthält das SGB III Regelungen zu verschiedenen Leistungen der Arbeitsförderung und Wiedereingliederungshilfe. Es soll erreicht werden, dass Arbeitslose möglichst schnell wieder eine Beschäftigung finden. § 45 SGB III lässt sich Folgendes entnehmen:

Ausbildungsuchende, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende und Arbeitslose können bei Teilnahme an Maßnahmen gefördert werden, die ihre berufliche Eingliederung durch

  1. Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt,
  2. Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen,
  3. Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung,
  4. Heranführung an eine selbständige Tätigkeit oder
  5. Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme

unterstützen (Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung).

Vor allem bei Langzeitarbeitslosen können auf Grund der Dauer ihrer Erwerbslosigkeit die Vermittlungshemmnisse besonders groß sein. Sie haben in der Regel einen erhöhten Unterstützungs- und Stabilisierungsbedarf, welcher zu berücksichtigen ist.

Im Folgenden stellen wir einige Maßnahmen der Wiedereingliederungshilfe, die vom Arbeitsamt oder dem Jobcenter angeboten werden, näher vor.

Die Wiedereingliederungshilfe der Berufsunfähigkeitsversicherung

Nicht zu verwechseln sind die Formen der Wiedereingliederungshilfe für Arbeitslose mit der gleichnamigen Leistung, die von der Berufsunfähigkeitsversicherung gezahlt wird. Ein Betroffener kann eine Berufsunfähigkeitsrente erhalten, wenn er seinen Beruf - beispielsweise nach einem Arbeitsunfall - nicht mehr ausüben kann.

Erwirbt diese Person nun freiwillig neue Kenntnisse und kann infolge dessen eine vergleichbare Arbeit ausüben, kann keine Rente mehr ausgezahlt werden. Stattdessen zahlt der Versicherer dann unter gewissen Voraussetzungen eine sogenannte Wiedereingliederungshilfe. Oftmals handelt es sich dabei um etwa sechs Monatsrenten. Diese dienen als Anreiz dazu, wieder eine neue Arbeit anzunehmen.

Gründungszuschuss zur Förderung der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit

Der Gründungszuschuss ist eine Form der Wiedereingliederungshilfe.

Der Gründungszuschuss ist eine Form der Wiedereingliederungshilfe.

Den sogenannten Gründungszuschuss erhalten Sie im Rahmen der Wiedereingliederungshilfe, wenn Sie nach einer Arbeitslosigkeit eine selbstständige Tätigkeit aufnehmen und diese hauptberuflich ausführen.

Vom Gründungszuschuss können nur Personen profitieren, die noch mindestens 150 Tage lang Anspruch auf Zahlung von Arbeitslosengeld 1 - kurz ALG I genannt - haben. Hartz-4-Empfänger haben demnach keinen Anspruch auf diese Form der Wiedereingliederungshilfe.

Des Weiteren muss die arbeitslose Person der Agentur für Arbeit nachweisen, dass sie über die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügt, um die selbstständige Tätigkeit aufzunehmen. Außerdem ist die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle vorzulegen, der entnommen werden kann, dass die Existenzgründung Zukunft hat und gut geplant wurde. Ansprechpartner sind in diesem Zusammenhang unter anderem:

  • Handwerkskammern
  • Industrie- und Handelskammern
  • Fachverbände
  • berufsständische Kammern
  • Kreditinstitute
Existenzgründer sollten einen detaillierten Businessplan erstellen, dem alle nötigen Informationen zu entnehmen sind. Dieser ist dann der Agentur für Arbeit vorzulegen, welche entscheidet, ob der Arbeitslose den Gründungszuschuss als Maßnahme der Wiedereingliederungshilfe erhält.

Wie hoch fällt der Gründungszuschuss aus?

Innerhalb der ersten sechs Monate entspricht der Gründungszuschuss der Höhe des zuletzt ausgezahlten ALG I. Zusätzlich erhält der Existenzgründer pro Monat 300 Euro, die der sozialen Absicherung dienen.

Nach dem ersten halben Jahr wird die Zahlung des Arbeitslosengeldes eingestellt. Jedoch können noch weitere neun Monate lang die 300 Euro zur sozialen Absicherung gezahlt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass hauptberufliche unternehmerische Aktivitäten sowie eine intensive Geschäftstätigkeit nachgewiesen werden können.

Einstiegsgeld für Empfänger von Arbeitslosengeld II

Hartz-4-Empfänger können als Wiedereingliederungshilfe das sogenannte Einstiegsgeld erhalten.

Hartz-4-Empfänger können als Wiedereingliederungshilfe das sogenannte Einstiegsgeld erhalten.

Wie bereits erwähnt, steht der Gründungszuschuss nur Personen zu, die Arbeitslosengeld I beziehen. Hartz-4-Empfänger können jedoch von einer anderen Form der Wiedereingliederungshilfe profitieren: dem Einstiegsgeld.

Die Leistung kann ausgezahlt werden, wenn Arbeitslose sich selbstständig machen und die Tätigkeit hauptberuflich ausüben oder wenn sie eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufnehmen, bei welcher sie monatlich mehr als 450 Euro verdienen.

Um das Einstiegsgeld zu erhalten, muss zunächst beim Jobcenter ein Antrag darauf gestellt werden. Der zuständige Sachbearbeiter prüft dann, ob der Betroffene durch die neue Erwerbstätigkeit voraussichtlich dauerhaft nicht mehr auf Hartz-4-Leistungen angewiesen sein wird. Außerdem muss abgewogen werden, ob der Zuschuss tatsächlich dafür nötig ist, um die Eingliederung in den Arbeitsmarkt voranzutreiben.

Des Weiteren wird geprüft, ob das Unternehmen, welches vom Existenzgründer aufgebaut werden soll, auch zukunfts- und wirtschaftlich tragfähig ist. In einem weiteren Schritt muss entschieden werden, ob der Arbeitslose die persönliche Eignung für eine erfolgreiche Selbstständigkeit besitzt.

Maximal können Personen das Einstiegsgeld 24 Monate lang erhalten. Die Höhe der Förderung richtet sich dabei nach dem jeweiligen monatlichen Regelbedarf.

Beachten Sie, dass Sie keinen Rechtsanspruch auf das Einstiegsgeld haben. Ihrem Antrag muss also nicht zwingend stattgegeben werden.

Förderungen aus dem Vermittlungsbudget

Eine weitere Form der Wiedereingliederungshilfe stellen Förderungen aus dem Vermittlungsbudget dar. Sie können finanzielle Unterstützung beantragen, wenn Sie Geld für die Anbahnung oder Aufnahme einer sozialpflichtigen Beschäftigung oder Ausbildung benötigen.

Häufig muss beispielsweise ein Auto angeschafft werden, weil der Weg zur Firma nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewältigen ist. Auch wenn spezielle Kleidung oder Arbeitsgeräte benötigt werden, können eine Bewilligung von Zuschüssen erfolgen. Wenn Sie eine solche Leistung in Anspruch nehmen möchten, sollten Sie sich mit Ihrer Vermittlungs- oder Beratungsfachkraft in Verbindung setzen. Mit dieser kann alles Weitere geklärt werden.

Sie sollten schon frühzeitig daran denken, Leistungen der Wiedereingliederungshilfe zu beantragen und Absprachen mit dem Jobcenter bzw. der Agentur für Arbeit zu treffen. Bestenfalls sollte alles geregelt sein, bevor Kosten entstehen. Benötigen Sie also beispielsweise ein Auto, um Ihren neuen Job auszuüben, sollten Sie dieses erst dann kaufen, wenn Sie das Okay von der zuständigen Behörde erhalten haben.

Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die der Wiedereingliederungshilfe dienen und die unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden können. Hierzu gehören unter anderem Programme, welche der Unterstützung der beruflichen Eingliederung durch:

Die Wiedereingliederungshilfe hilft dabei, nach der Arbeitslosigkeit wieder in den Job zu starten.

Die Wiedereingliederungshilfe hilft dabei, nach der Arbeitslosigkeit wieder in den Job zu starten.

  • Vermittlung einer versicherungspflichtigen Beschäftigung,
  • Heranführung an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt,
  • Heranführung an eine selbstständige Tätigkeit,
  • Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Faktoren, welche die Vermittlung erschweren oder
  • Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme

beitragen.

Die Kosten für die Teilnahme an diesen Maßnahmen der Wiedereingliederungshilfe werden übernommen, wenn festgestellt werden kann, dass diese für die berufliche Eingliederung nötig ist. In der Regel beträgt die Dauer der Förderung acht Wochen. Werden Maßnahmen von einem Unternehmen durchgeführt, werden meist sechs Wochen gefördert, dieser Zeitraum kann in besonderen Fällen jedoch auf zwölf Wochen verlängert werden.

Leistungen für Arbeitgeber/Unternehmen

Nicht nur für Menschen, die arbeitslos sind und durch eine Arbeitsaufnahme von den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende unabhängig werden wollen, gibt es Maßnahmen der Wiedereingliederungshilfe. Auch Unternehmen können vor allem von finanziellen Leistungen profitieren, wenn sie Personen einstellen, bei denen Vermittlungshemmnisse bestehen. Welche Möglichkeiten bestehen, erklären wir im Folgenden.

Eingliederungszuschuss für Arbeitgeber

Am bekanntesten ist wohl der sogenannte Eingliederungszuschuss, der im Rahmen der Wiedereingliederungshilfe von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter an den Arbeitnehmer gezahlt wird. Doch worum handelt es sich bei dieser Leistung genau und welche Anforderungen müssen erfüllt werden?

Der Eingliederungszuschuss kann gezahlt werden, wenn ein Arbeitgeber eine Person einstellen möchte, bei der auf Grund von fehlenden beruflichen Kenntnissen oder Erfahrungen davon ausgegangen werden kann, dass eine aufwändigere Einarbeitung vonnöten ist. So wird ein Anreiz für Unternehmen geschaffen, auch solche Personen einzustellen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwerer haben.

Der Eingliederungszuschuss für Arbeitnehmer dient als Wiedereingliederungshilfe.

Der Eingliederungszuschuss für Arbeitnehmer dient als Wiedereingliederungshilfe.

Damit Arbeitgeber den Eingliederungszuschuss erhalten können, muss für diesen ein Antrag gestellt werden.

Dies sollte geschehen, bevor der betreffende Arbeitnehmer eingestellt wird. Ansprechpartner ist das zuständige Jobcenter bzw. die Agentur für Arbeit.

Dort wird dann überprüft, ob der Zuschuss zur beruflichen Eingliederung erforderlich ist.

Die Antragstellung ist übrigens auch online möglich. Auf der Homepage der Arbeitsagentur finden sich die sogenannten eServices, die Ihnen nach der Anmeldung zur Verfügung stehen. So können Sie den Antrag bequem vor dem PC ausfüllen.

Beachten Sie, dass kein Rechtsanspruch auf diese Leistung der Wiedereingliederungshilfe besteht. Ob Arbeitgeber einen Eingliederungszuschuss erhalten, wird stets vom zuständigen Jobcenter bzw. der Agentur für Arbeit entschieden. Eine Zahlung kann nur dann erfolgen, wenn dies für die berufliche Eingliederung erforderlich ist.

Wie hoch fällt der Zuschuss aus?

Für Arbeitgeber ist es natürlich von großer Bedeutung, wie hoch der Eingliederungszuschuss ausfällt und wie lange die Leistungen gezahlt werden. Schließlich gehen mit der Einstellung einer Person, die besonders intensiv eingearbeitet werden muss, auch höhere Kosten einher.

Wie hoch die Förderung der Wiedereingliederungshilfe ausfällt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Vielmehr legt die zuständige Agentur für Arbeit bzw. das betreffende Jobcenter nach der Prüfung fest, welche Leistungen über welchen Zeitraum gezahlt werden.

Laut § 89 SGB III kann der Zuschuss bis zu 50 Prozent des zu berücksichtigenden Arbeitsentgelts betragen. Die Förderdauer liegt in der Regel bei maximal 12 Monaten. Für bestimmte Arbeitnehmer können jedoch auch höhere Werte angesetzt werden.

Dies ist beispielsweise bei älteren Personen der Fall. Sind diese mindestens 50 Jahre alt, kann die Leistung der Wiedereingliederungshilfe bis zu 36 Monate lang bezahlt werden. Für behinderte oder schwerbehinderte Arbeitnehmer kann die Förderdauer auf bis zu 24 Monate erhöht werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Höhe des Zuschusses auf 70 Prozent des Arbeitsentgeltes angehoben wird. Nach 12 Monaten verringert sich die Summe dann um zehn Prozentpunkte.

Spezielle Regelungen gibt es für schwerbehinderte Menschen, deren Eingliederung ins Berufsleben besonders erschwert ist. Die Förderdauer kann in diesen Fällen bis zu 60 Monate lang, bei Arbeitnehmern über 55 Jahren sogar bis zu 96 Monate betragen. Nachdem 24 Monate vergangen sind, wird der Zuschuss jährlich um zehn Prozentpunkte verringert.

Vor einigen Jahren noch mussten Arbeitgeber die Eingliederungshilfe bei der ARGE - diese Abkürzung steht für den Begriff „Arbeitsgemeinschaft“ - beantragen. Im Jahr 2010 wurde die ARGE jedoch vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig erklärt. Es erfolgte eine Umstrukturierung und die heute bekannten Jobcenter wurden eingeführt.

Was ist beim Eingliederungszuschuss zu beachten?

Beim Eingliederungszuschuss als Form der Wiedereingliederungshilfe gilt die Nachbeschäftigungspflicht.

Beim Eingliederungszuschuss als Form der Wiederein­gliederungshilfe gilt die Nachbeschäftigungspflicht.

Es gibt verschiedene Voraussetzungen, damit Arbeitgeber die Leistungen dieser Form der Wiedereingliederungshilfe erhalten. Es ist unter anderem zu beachten, dass die Förderung in gewissen Fällen ausgeschlossen werden kann.

So wird der Antrag abgelehnt, wenn ein zuvor bestehendes Arbeitsverhältnis beendet wurde, um den Eingliederungszuschuss zu erhalten. Eine Förderung ist auch dann ausgeschlossen, wenn Arbeitgeber vorhaben, eine Person einzustellen, die im Laufe der letzten vier Jahre bereits länger als drei Monate im Unternehmen beschäftigt war.

Des Weiteren besteht eine sogenannte Nachbeschäftigungspflicht, wenn Arbeitgeber diese Leistung der Wiedereingliederungshilfe erhalten. Unternehmen müssen den betreffenden Arbeitnehmer weiterbeschäftigen, wenn der Zuschuss ausläuft. So soll verhindert werden, dass Arbeitgeber schwer zu vermittelnde Arbeitslose nur einstellen, um an Fördergelder zu kommen.

In der Regel entspricht die Nachbeschäftigungszeit der Dauer der Förderung. Wurde einem Arbeitgeber also sechs Monate lang der Eingliederungszuschuss bezahlt, ist er im Normalfall dazu verpflichtet, den betroffenen Arbeitnehmer noch mindestens sechs weitere Monate zu beschäftigen. Maximal beträgt die Dauer jedoch zwölf Monate.

Arbeitgeber sollten beachten, dass laut § 92 SGB III eine Rückzahlung des Eingliederungszuschusses verlangt werden kann, wenn das Beschäftigungsverhältnis während des Förderungszeitraums oder der Nachbeschäftigungszeit beendet wird. Der zurückzuzahlende Betrag darf die Hälfte des geleisteten Förderbetrages nicht überschreiten.

Das Gesetz sieht jedoch einige Ausnahmen vor, bei denen die Leistungen der Wiedereingliederungshilfe nicht zurückgezahlt werden müssen, obwohl eine Kündigung stattfand:

Dies gilt nicht, wenn

  1. der Arbeitgeber berechtigt war, das Arbeitsverhältnis aus Gründen, die in der Person oder dem Verhalten der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers liegen, zu kündigen,
  2. eine Kündigung aus dringenden betrieblichen Erfordernissen, die einer Weiterbeschäftigung im Betrieb entgegenstehen, berechtigt war,
  3. das Arbeitsverhältnis auf das Bestreben der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers hin beendet wird, ohne dass der Arbeitgeber den Grund hierfür zu vertreten hat,
  4. die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer das Mindestalter für den Bezug der gesetzlichen Altersrente erreicht hat, oder
  5. der Eingliederungszuschuss für die Einstellung eines besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen geleistet wird.
  6. (§ 92 Abs. 2 SGB III)

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